Donnerstag, 5. Juli 2018

5 Gründe, warum weiter prüfen beim Neuen Kurhaus das Richtige ist

Das Neue Kurhaus ist ein Objekt, das für Aachen von besonderer Bedeutung ist. Nachdem das Spielcasino am Standort Tivoli bleiben will ist die Kombination aus Spielcasino, Erlebnismuseum und Großgastronomie vom Tisch. Wir brauchen eine Lösung, die zu Aachen passt, die für Aachen erschwinglich ist und die Aachen dient. 

Unsere Entscheidungsgründe:

1.      Finanzielle Leistungsfähigkeit der Stadt

„Wir müssen es uns leisten können. Die über zwei Mio. Euro Folgekosten im Jahr dürfen uns nicht an anderen Stellen fehlen“, so Claudia Plum, finanzpolitische Sprecherin. Fraktionsvorsitzender Harald Baal erläutert: „Unter bestimmten Voraussetzungen können wir 7 Mio. Euro Mehrwertsteuer sparen. Es lohnt sich, dass die Verwaltung nun prüft, wie wir das umgesetzt bekommen.“

2.      Erweiterungsmöglichkeiten für Eurogress

„Das Eurogress braucht weitere Räumlichkeiten, insb. einen größeren Saal. Die Frage ist aber, ob das Neue Kurhaus die richtige Größe bietet. Das Gutachten dafür ist bereits in Arbeit und im September fertig“, erklärt Klaus-Dieter Jacoby, Vorsitzender des Betriebsausschusses Eurogress.

3.      Ensemble muss passen

„Das Neue Kurhaus hat an der Monheimsallee zwischen Quellenhof, Eurogress und Kurpark eine herausragende Lage. Die Nutzung muss dem Standort angemessen sein und auch thematisch dazu passen“, erklärt Bürgermeisterin Dr. Margrete Schmeer.

4.      Markterkundungsverfahren durchführen

„Auch andere haben gute Ideen. Wenn jemand eine wirklich passende Nutzung für das Gebäude hat, das nötige Geld mitbringt und jeder Öcher das Baudenkmal von außen und innen erleben kann, dann sind wir natürlich auch bereit, das Gebäude in Erbpacht eine Zeit lang aus den Händen zu geben“, meint Holger Brantin, Vorsitzender der Aachener CDU und stellvertretener Fraktionsvorsitzender.

5.      Baukostenindex sinkt auch wieder

„Wir bauen sowieso nicht sofort. Die Ausbauplanungen sind noch nicht so weit. Wir wissen nicht, wie sich der Baukostenindex in den nächsten Jahren entwickeln wird und welche Ergebnisse die Ausschreibungen am Ende liefern werden. Die Aussage, dass die Kosten täglich steigen würden, ist schlicht falsch. Erst müssen die Planungen fixiert werden, dann kann die Kalkulation justiert werden. Wer übereilt baut, baut teuer“, führt Alexander Gilson, planungspolitischer Sprecher und von Beruf Bausachverständiger, aus.

Der Hauptausschuss am 04.07.2018 hat sich unserem Beschlussentwurf einstimmig angeschlossen. Den Beschluss finden sind hier.

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