Dienstag, 13. November 2018

Luftreinhaltung durch kreative Konzepte neugedacht

Förderprogramm für gewerbliche E-Lastenräder beschlossen

Die Diskussionen um die innerstädtische Luftqualität, die Einrichtung einer Umweltzone, drohende Fahrverbote aufgrund von überschrittenen Grenzwerten sind Themen, die die Aachener bewegen.

Neben der Fortschreibung des Luftreinhalteplans müssen kreative Mobilitätskonzepte entwickelt werden. Diese tragen dazu bei, dass sich die Luftqualität in der Aachener Innenstadt verbessert. Viele verschiedene Maßnahmen - kleine und große - in unterschiedlichen Bereichen können dabei helfen, dass Grenzwerte besser eingehalten werden können, denn „steter Tropfen höhlt den Stein“.

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Aachen hat deshalb gemeinsam mit ihrem Koalitionspartner einen Ratsantrag gestellt, der die Verwaltung beauftragt, ein Konzept zur finanziellen Förderung für die Anschaffung von E-Lastenrädern zu erarbeiten. In anderen Städten hat die Förderung solcher Pedelecs bereits Erfolg gezeigt. Zum Beispiel Gewerbebetriebe können durch den Einsatz von E-Lastenrädern ihre Mobilitätskosten senken, Zeitgewinne verzeichnen und gleichzeitig einen Beitrag zu einer besseren Luftqualität in der Innenstadt leisten.

Nun wurde im Mobilitätsausschuss beschlossen, dass eine Bezuschussung von E-Lastenrädern erfolgen soll. Gewerbetreibende, Freiberufler oder auch gemeinnützige Vereine und Organisationen können bei der Anschaffung von E-Lastenrädern 25% der Anschaffungs- bzw. Leasingkosten erstattet bekommen. Jeder Antragsteller kann maximal zwei E-Lastenrädern fördern lassen. Insgesamt sieht dieses Programm im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel eine Fördersumme von maximal 50.000 Euro vor.

„Unser Antrag hat sich gelohnt und zu dieser sehr guten Fördermöglichkeit geführt. Es gibt bereits einen großen Andrang. Fünf Anträge sind allein in der ersten Woche bei der Verwaltung eingegangen“, so Gaby Breuer, mobilitätspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion. „Das Förderprogramm nimmt also Fahrt auf und erreicht unterschiedlichste Zielgruppen. Bei den Anträgen waren etwa neben einem Fahrradkurier auch ein freier Journalist, ein Metzger sowie ein Physiotherapeut dabei“ freut sich Gaby Breuer.

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