Montag, 15. März 2010

Sanierung und Instandhaltung von städtischem Wohnungsbau

Pressegespräch „Sanierung und Instandhaltung von städtischem Wohnungsbau“, am 15. 3. 2010

Aus dem CDU-GRÜNEN Koalitionspapier:
Der wohnungspolitische Fahrplan von CDU und GRÜNEN für die kommenden fünf Jahre der Ratsperiode umfasst als Schwerpunkte die Bereiche Wohnungsneubau, Sanierung des Altbestandes und Steigerung der Wohnqualität. […] Der städtische Wohnungsbestand braucht in Teilen verstärkte Modernisierungsanstrengungen. Neben der notwendigen energetischen und barrierefreien Sanierung fehlen zum Teil heute noch Bäder und Heizungsanlagen. Deshalb müssen die Unterhaltungs- und Instandhaltungsmittel für den städtischen Wohnungsbesitz erhöht werden.


Trotz knapper Kassen soll an der systematischen Modernisierung und Instandhaltung im städtischen Wohnungsbestand festgehalten werden: in 2010 werden 3,6 Millionen Euro und in 2011 6,4 Millionen Euro in Modernisierungen investiert. Ein Großteil der Modernisierungen findet im Rehmviertel statt: von 2009 bis 2013 insgesamt 12,8 Millionen Euro (siehe Tabelle im Anhang). CDU und GRÜNE werden sich in Zukunft verstärkt auch für eine altengerechte bzw. barrierefreie Sanierungen im städtischen Bestand einsetzen, da dies angesichts der immer älter werdenden Einwohnerschaft notwendig und zukunftsgerichtet ist.

Die Mittel für Instandhaltungsmaßnahmen zum Abbau des Sanierungsstaus in städtischen Wohnhäusern sollen, wie in den Haushaltsberatungen von CDU und GRÜNEN beschlossen, im Jahr 2010 von 1,43 Millionen Euro auf knapp 1,6 Millionen Euro aufgestockt werden. Für die Jahre bis 2013 sind weitere Erhöhungen von jeweils 10 Prozent vorgesehen. Damit werden in den nächsten vier Jahren rund 7,5 Millionen Euro in die Instandhaltung der städtischen Wohnungen investiert. Dadurch ist ein Anstieg der jährlichen Instandhaltungspauschale von derzeit 8,28 EUR pro Quadratmeter auf ca. 12 EUR pro Quadratmeter in 2013 möglich. Es erfolgt in den nächsten Jahren somit eine starke Annährung an den von Fachverbänden empfohlenen Wert von 16 – 18 Euro pro Quadratmeter. (Quelle: gewoge Bericht 2009, zitiert vom VdW Rheinland Westfalen). Die freigegebenen Mittel werden für dringend benötigte Reparaturen ausgegeben.

Zusätzlich sollen mit Mitteln aus dem Stadtteilerneuerungsprogramms Aachen-Nord weitere Wohnungen von Stadt und gewoge modernisiert werden. Das Ziel von schwarz-grün ist es, auch private Hauseigentümer zu Investitionen in ihren Wohnungsbestand anzuregen. Davon profitieren nicht nur Hauseigentümer und Mieter, sondern auch der örtliche Handel und das Handwerk.

Schlagworte:

Stadtplanung Wohnen

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