Freitag, 9. Juli 2010

"Start für das Wohnungsbauerweiterungsgebiet Richtericher Dell"

"Start für das Wohnungsbauerweiterungsgebiet Richtericher Dell“

Zur Historie der Planung „Richtericher Dell“:

Mit der Planung wurde schon Anfang der neunziger Jahre begonnen. Seit 1992 hat die Stadt Aachen Flächen angekauft und besitzt inzwischen ca. 70 % aller Flächen in diesem Gebiet.

In 2004 gab es erste städtebauliche Überlegungen der Verwaltung mit dem Ziel, einen Stadtteil mit einer engen Verzahnung mit der Landschaft zu entwickeln. Die Wohnungsbaureserve im Flächennutzungsplan an dieser Stelle liegt bei über 60 ha. Dazu gab es einen einvernehmlichen Beschluss des, dass nicht mehr als ca. 37 ha mit einer Gesamtzahl von ca. 840 Wohneinheiten (WE) langfristig zu bebauen sind. Der Beschluss erfolgte vorbehaltlich einer Erschließung mit Anschluss an die Roermonderstraße.

Vier renommierten Büros legten Pläne für die Gestaltung des Gebietes vor. Der städtebauliche Entwurf des Hamburger Büros Spengler/Wiescholek überzeugte vor allem mit sehr unterschiedlichen Haustypen in einer Architektursprache, die auf viele Wohnbedürfnisse von Mehrgenerationen, Singlewohnen, Altenwohnen etc. eingeht. In 2005 wurde dieser Entwurf als Masterplan im Bezirk und im Planungsausschuss einstimmig beschlossen.

Aktuelle Situation 2010:
Besonders vor dem Hintergrund der Campus-Entwicklung und dem dadurch entstehenden Bedarf an Wohnraum soll jetzt in Richtericher Dell mit der Planung für die ersten Cluster begonnen werden. CDU und GRÜNE haben einen entsprechenden Ratsantrag formuliert (siehe Download). Die Verwaltung wird beauftragt, mit den planungsrelevanten Vorbereitungen für die ersten Cluster zu beginnen. Gleichzeitig soll mit dem Planfeststellungsverfahren für die Erschließungsstraße konkret begonnen werden.

Im Doppelcluster an der Horbacher Straße (siehe Karten) welches ca. 3,7 ha groß ist, können ca. 80 WE entstehen. Für das Baufeld an der Banker-Feld-Straße (ca. 3,5 ha) sind ca. 65 WE vorgesehen.

Der städtebauliche Entwurf aus 2004 soll von dem beauftragten Büro unter dem Leitmotiv des Klimaschutzes überarbeitet werden. Der Stadtteil soll nach Willen von CDU und GRÜNEN weitgehend CO2-neutral entwickelt werden.

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